Wem die Sonne nicht strahlt 2014

Intensivtage 2014: 14.- 15. August

Wem die Sonne nicht strahlt, kann das selber übernehmen

Am ersten Tag galt es, die mentale Stärke auszubauen. Die Lernenden übten Techniken ein, die sie das ganze Leben lang brauchen können. Sie lernten drei Tricks, um mehr Freude am Lernen zu bekommen, mehr Erfolg zu haben und öfter in den Ausgang gehen zu können. Die Lernenden übten die  Techniken sehr gut ein, denn es war schon klar, dass am nächsten Tag ein Härtetest bevorstand!

Wer möchte nicht halb so lange lernen und danach doppelt so viel wissen? Der Schlüssel dazu ist ein ganzer Werkzeugkasten voller Lerntechniken. Manche müssen etwas eingeübt werden, bevor sie greifen. Andere hingegen leuchten sofort ein und machen zudem Spass. So zum Beispiel der Trick, zwischen den Themen eine kleine Pause einzulegen.  Ein Anfang ist gemacht, die Jugendlichen arbeiteten ernsthaft, um die Lerntechniken kennenzulernen. Aber die Lerntechniken müssen das ganze Leben lang immer wieder eingeübt und überdacht werden.

Und damit nicht genug, gab es am ersten Tag gleich zwei Einstufungstests. Damit können die Jugendlichen an den Kick-Samstagen effizient an ihren Zielen in Deutsch und Mathematik arbeiten.

Härtetest mit Bravour bestanden!

Am zweiten Tag war es bitterkalt und es regnete, regnete, regnete. Kein Hund war draussen, nur die ganze Kick-Gruppe war auf der Wanderung. Von Waldenburg gings auf den höchsten Punkt des Basellands, auf die Hinteri Egg. Und es zeigte sich, was die Jugendlichen am Vortag gelernt hatten.
1. Positiv denken.
2. Wenn das nicht spontan gelingt, sich selber motivieren.
3. Wenn das auch nicht gelingt, schweigen.
4. Sollten alle Stricke reissen, so schimpft man nur, wenn es die Chefin nicht hört.

Etliche Jugendliche strahlten den ganzen Tag, da konnte es noch so aus Kübeln regnen. Respekt!
Andere motivierten sich und ihre Freunde mit guten Gesprächen oder mit Musik, oder sie schoben die Unlust einfach auf die Seite. Sehr gut!
Einige schwiegen vor sich hin, wenn der Regen allzu stark war. Ist auch eine gute Option!
Und sollten einige die Regel 4 angewendet haben, so kam es mir nicht zu Ohren.

Kurz: Während des ganzen nassen Tages hörte ich keine einzige Schimpferei!

Am Nachmittag gings in den Seilpark auf der Wasserfallen (nun wissen wir definitiv, wieso dieser Ort so heisst!). Für einige war es eine grosse Belohnung. Für andere eine gute Möglichkeit,  die eigenen Grenzen zu sprengen. Oder  zumindest auszudehnen.

Die Intensivtage bereiten die Lernenden auf ihre Berufsausbildung vor. 22 Kick-Lernenden, welche ihre Berufslehre im August 2014 starteten, nahmen daran teil.