Über sich hinauswachsen

  1. Tag: Lerntechnik, Einstufungstest und vor allem: positiv denken.
1. Achtung! Jetzt komme ich! Und jetzt packe ich die Aufgabe an!
2. Immer positiv denken!
3. Wenn man Instruktionen ernst nimmt, ist man schon mal auf gutem Weg. Sehr gutem Weg, sogar!
4. Und dann muss man sich hinsetzen und arbeiten, arbeiten!

2. Tag Wanderung, Seilpark, Trottifahrt

Gehört nun der Ausruf „ojemine“ in die Kategorie Schimpfen oder nicht? Darüber habe ich am Mittwoch, am ersten Tag der Intensivtage, mit S.G. hart gefeilscht. Schlussendlich einigten wir uns darauf, dass es kein S-Wort ist. Trotzdem sollte man es wie alle anderen S-Wörter weder bei der Arbeit noch in der Schule verwenden. Es ist unprofessionell und zieht einen und die Umgebung nur unnötig herunter. Aufgaben mit einer positiven Haltung anpacken: Darüber haben wir am Mittwoch in der ganzen Klasse immer wieder diskutiert. Und es hat wunderbare Früchte gezeigt. Auf der Höllenwanderung von Waldenburg auf den höchsten Punkt von Baselland habe ich am nächsten Tag nur einmal einen negativen Ausspruch gehört. Ein einziges «Oje». Und erst noch von mir selbst! Nun könnte ich mich schämen. Mache ich aber nicht. Ich bin saumässig stolz darauf, dass die Schülerinnen und Schüler die Meisterin überflügelt haben.

Unterwegs auf der Höllenwanderung, im Seilpark und dann auf der Trottifahrt nach Reigoldswil gab es für die Jugendlichen und auch mich Gelegenheit, über sich selbst hinauszuwachsen. S.G. und auch andere litten wirklich unter dem ehrgeizigen Tempo, das die Sportskanonen angeschlagen hatten. Trotzdem zeigten sie keine negativen Gefühlte. I.N. überwand ihre Höhenangst und wagte sich in den Seilpark. Und zusammen mit F.C. und T. T. stellten alle drei fest, dass man Riesenspass haben kann, wenn man sich einen Ruck gibt und seine Angst überwindet.
Und ein kleiner Unfall auf der Abfahrt zeigte wieder einmal, dass wir alle mehr Reserven in uns haben, als wir für möglich halten. Kommt es wirklich drauf an, können wir über uns hinauswachsen! Es ist schön, diese Sicherheit zu haben. Was immer auch kommt, in den nächsten drei bis vier Jahren: Ich weiss, wir schaffen das!