Verbunden und vertraut

Ausbildner Daniel Stöcklin. Foto: N.I.

Der Kontakt zu den Lehrbetrieben ist uns Kick-Lehrpersonen sehr wichtig. Wir möchten wissen, wie es den Lernenden im Betrieb geht. Zudem setzen wir es wenn immer möglich um, wenn ein Ausbildner Wünsche an uns hat. Deshalb rufen wir jedes Semester bei allen Lehrbetrieben an. Bei vielen Lehrbetrieben merkt man sofort, wie wichtig ihnen ihr Lehrling als Mensch ist. Einer davon ist Daniel Stöcklin, der zusammen mit seiner Frau Elisabeth Stöcklin das Stöcklin Malergeschäft in Arlesheim führt. Zusammen haben sie sich dezidiert für ihren Lehrling N.I. eingesetzt, damit er seine Anfangsschwierigkeiten überwindet und die Lehre als Maler EFZ fortsetzen kann. Das Foto hat übrigens N.I. von seinem Lehrmeister geschossen. Man sieht gut, wie verbunden und vertraut sie sind.
Die regelmässigen Telefonate mit Hrn. Stöcklin gehören entsprechend zu den Aufgaben, die ich besonders gern erledige. Vielen Dank, Frau und Herr Stöcklin, für Ihr Engagement!

Coole Weiterbildung

Engagierte kommen weit! Der Kick-Lernende K.M. steckt erst im 2. Lehrjahr als Carrosseriespengler EFZ. Trotzdem hat ihn der Lehrbetrieb an eine Weiterbildung geschickt, die zur höheren Berufsbildung gehört. Und K.M. hat locker gezeigt, was in ihm steckt: Er hat die Kältemittel-Fachprüfung mit Bravour bestanden! Wir gratulieren.
Nur wer eine entsprechende Fachprüfung hat, darf beruflich mit Kältemitteln ungehen und Klimaanlagen warten. Nun gehört auch K.M. zu diesem Kreis. Cool!

Sprachlos

Er blickte etwas mürrisch aus der Wäsche, N.D., als er im August im Kick begann. Seine Lehrmeisterin hatte sich sehr dafür eingesetzt, dass er ins Kick kommen kann, und ich hatte mehrere Telefonate mit ihr. Deshalb wollte ich nach sechs Wochen wissen, wie es ihm im Kick gefalle. „Sehr gut“, antwortete er. Das kam so prompt, dass ich nachhaken wollte: „Warum denn?“ Wieder kam seine Antwort prompt und mit grosser Bestimmtheit: „Herr Bader ist der beste Lehrer, den es überhaupt gibt!“
Damit war das Gespräch beendet. Von seiner Seite aus, weil er ja alles gesagt hatte, was es zu sagen gibt.
Und von meiner Seite, weil ich sprachlos war.
Sprachlos, weil ich mich so sehr für N.D. freute, dass er seinem besten Lehrer begegnet ist.
Und sprachlos, weil ich mich fragte, wie man denn innerhalb von sechs Wochen zum besten Lehrer avancieren kann. Dammi nonemou, wie macht der das?