Aufwärtsspirale

Bekanntlich zählt der Anfangskick doppelt. Deshalb begleiten wir die Lernenden im ersten Lehrjahr besonders eng. Folglich tausche ich mich auch mit dem Fachlehrer Andy Wyss aus. So erfahre ich, dass K.I. bei den Berufskenntnissen als erste Note eine saubere 6 hingelegt hat und als zweite Note eine 1,5.
Eine der schönsten Seiten am Kick ist, dass wir Zeit haben nachzufragen, was denn passiert sei. „Ich bin mit der Lern-App nicht zu Rande gekommen“, antwortet K.I.
Nun ja, Arbeitsmittel einsetzen und sich rechtzeitig Hilfe holen, wenn man nicht weiter weiss: Auch das will gelernt sein. Ich überlege mir, wie K.I. da weiterkommen kann und kann mich nicht entscheiden. Als Übersprunghandlung schreibe ich Andy Wyss ein Feedback. Innerhalb von zwei Stunden mailt er zurück: „Ich werde mit K.I. die Funktionen der Lern-App nochmals durchspielen.“ Einfach wunderbar!
Am nächsten Kick-Tag weiss ich immer noch nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Vorsichtig spreche ich K.I. auf die App an. „Herr Wyss hat mir die App nochmals erklärt und ich habe gelernt, bei Problemen nicht mehr so lange zu warten“, sagt K.I. direkt als Erstes. Einfach wunderbar! Da muss ich ja gar nichts mehr machen.

Lernen im Flow

Etwas ratlos stand heute plötzlich ein fremder Schüler im Klassenzimmer des Kick-Lehrer Bruno Ries und schreckte mit seiner Frage alle hoch: „Was ist, kommt ihr heute nicht in die Pause?“
Lehrer und Schüler waren so ins Lernen vertieft gewesen, dass sie sich, die Welt und die Zeit vergessen hatten.
Wenn die Schüler sogar die Pause vergessen, ist es ein wahrhaft magischer Moment.